Leben wir nun in einer nahezu weltweiten als Pseudo-Demokratie getarnten Plutokratie?

Leben wir nun in einer nahezu weltweiten als Pseudo-Demokratie getarnten Plutokratie?

In der griechischen Antike wechselten verschiedene Herrschaftsformen einander ab, oft in kurzen Abständen:

Autokratie (Selbstherrschaften, Diktaturen),
Monarchie (Königsherrschaft),
Demokratie (Volksherrschaft),
Monokratie (Herrschaft eines Einzelnen),
Oligarchie (Herrschaft weniger/einiger),
Polyarchie (Vielherrschaft),
Plutokratie (Herrschaft des Geldes),
Aristokratie (Herrschaft des Adels).

Synkratie stellt eine Mischform dar, ohne damit als historische Zwischenstufe gemeint zu sein (im Sinne einer zeitlich abfolgenden Entwicklung).

Daher ist Synkratie auch weniger die Bezeichnung einer Staatsform an sich, sondern eines bestimmten Elementes darin, nämlich der Teilhabe der Regierten an der Regierung ungeachtet der tatsächlichen Staatsform.

„Mitherrschaft“; von altgriechisch σύν syn „mit, gemeinsam“ und κρατείν krateín „herrschen“.

Wie wärs mit weniger herrschen und mehr miteinander?

Alte Strukturen sind überall mit all den neuen Anforderungen überlastet, überfordert, am kollabieren, nicht tauglich, nicht mehr lebenswert.

Beschuldigen und ‘Sündenböcke’ lynchen, wenn eine Botschaft nicht gefällt, ist auch ein uralter Abwehrmechanismus, out – oft praktiziert.

Unerträgliches wird vor allem gespürt, wahrgenommen, gefühlt und dafür ist der Verstand unzureichend, weil er nur über bisher vorhandene Daten/Informationen verfügt. Es werden neue Informationen benötigt, eine Metaebene, um neue Methoden kreieren, entfalten, entdecken, gestalten zu können. Dafür ist vor allem Lernbereitschaft, Interesse, Neugier erforderlich, um bestehende Horizonte zu erweitern.

Was einer alleine noch nicht kann, das schaffen wir zusammen.

Um komplexe Aufgaben zu meistern, können wir auch Kompetenzen, Kapazitäten, Ressourcen, unterschiedliche Menschen(!) interdisziplinär vereinen, so entsteht Neues.

Dafür benötigen wir vor allem qualitative, psychosoziale Skills wie Kommunikation, Konfliktbewältigung, Frustrationstoleranz, Selbststeuerung, Selbstverantwortung, Selbstachtung, Respekt…

Es gibt Lernbedarfe ohne Ende.

Plutokratie (Herrschaft des Geldes)…

Pluton (altgriechisch Πλούτων Ploútōn, lateinisch auch Pluto) ist in der griechischen und römischen Mythologie der Gott der Totenwelt. Pluton entspricht weitgehend dem Hades. Mit ihm oft gleichgesetzt wurde Plutos, der Gott des (unterirdischen) Reichtums. Ob und wie die drei – Hades, Pluton und Plutos – ursprünglich unterschieden wurden, lässt sich heute kaum mehr sagen. Platon beispielsweise meint, Pluton/Plutos sei durchwegs positiv zu sehen als der Spender von Reichtum, Hades aber sei der Name des unsichtbaren Todbringers, dessen Namen die Menschen nicht zu nennen wagten und den sie deshalb euphemistisch Pluton nannten.

Entsprechend dem griechischen Mythos wurde Pluto zum Herrscher der Unterwelt.

Was nicht lebenswert ist, taugt nicht und DAS darf sich selbst zerstören. Wie? …

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